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Meisterschaftsspiel: FC Rubigen – FC Münsingen 0:5 (0:1)

Datum: 05.09.2017

Ort: Hunzigenrüti

Spielbeginn: 20:00 Uhr


Für den FC Rubigen gab es im Derby gegen den FC Münsingen nichts zu holen und unterlag mit 0:5 Toren. 

Trainer: Reto Hiltbrunner

Co-Trainer: Kevin Eich
Aufstellung:

Schmid Joël, Crocitti Raffaele, Scheidegger Nico, Lohri Renato, Ritschard Jonas, Freitag Dominic, Meschnig Fabian, Selimovic Ramiz, Minichello Leandro, Zürcher André(C), Thönen Julien
 
Auswechslungsspieler:
Aeschbacher Reto, Bürgi David, Häberli Marcel, Roth Michel, Tellenbach Fabian, Zbinden Benedicht 
 
Tore:
1:0 (34. Minute), 2:0 (68. Minute), 3:0 76. Minute), 4:0 (80. Minute, Eigentor Raffaele), 5:0 85. Minute),
 

Spiel in Kürze:

Auf dem Papier sah die Partie zwischen dem FC Rubigen und dem FC Münsingen nach einer klaren Sache aus. Die Spieler aus Münsingen hatten nach drei Saisonspielen eine Niederlage zu Buche stehen, die Rubiger erst drei Punkte auf dem Konto. In der Mannschaft des FCM erkannte ich auch den lauf- und zweikampfstarke Standard-Verteidiger der ersten Mannschaft Patrick Strahm, der früher eine berufliche Verbindung zu Rubigen hatte. Auch Kulttrainer Kurt Feuz und Angelo Perlini, ein Meister der Wortspiele und Berichterstatter des FCM, waren anwesend. Nun zum Spiel. Die Rubiger hielten in der ersten Halbzeit extrem gut dagegen. Vor dem 0:1 in der 34. Minute hätte der FC Rubigen in Führung gehen müssen. Züri lief nach einer schönen Spielkombination alleine gegen das gegnerische Tor und schoss, etwas überhastet, den Münsiger Keeper an.
Der Widerstand der Rubigerr wurde erst in der zweiten Halbzeit gebrochen. Zwei schnörkellos vorgetragene Angriffe in der 68.Minute, das 0:2 und 76. Minute, zum 0:3 führten zur Entscheidung.  Vor dem vierten Treffer flankte ein Münsiger Stürmer von der rechten Strafraumgrenze. Verteidiger Raffaele grätschte in diese Hereingabe und der Ball kullerte am chancenlosen Keeper Schmid vorbei ins eigene Netz. Das Schlussresultat von 0:5 in der 85. Minute war nur noch eine Zugabe an die zahlreichen Zuschauer.
 

Fazit:

Ein echter FCR Fan wird immer nach Sonne unter den Gewitterwolken suchen, er wird immer hoffen und glauben, dass es wieder mal ein Derby Sieg geben wird.
 

Noch dies:

«Schicht für Schicht Geschichte» hiess das Festmotto 750 Jahre Rubigen. Wenn ich so das Organisationskomitee anschaue, stelle ich fest, dass die Hälfte dieser Leute eine Verbindung zum FC Rubigen hat oder hatte. Dadurch war es nicht verwunderlich, als ich mich für das Nachtessen, am Samstagabend, in die lange Kolone einreihte, erkannte ich hinter der Theke lauter bekannte Gesichter. Der erste der mich anquatschte war Raffaele:» Wenn schon Wein dann musst du ein Primitivo nehmen» Flämu flüsterte mir ein militärisch knapper Kurzsatz zu:» Wir haben in Konolfingen sehr clever gespielt und auch gewonnen» Keeper Zbinden erklärte mir, dass sich die auswärtigen Zuschauer, in seinem geliebten Rüschegg, flegelhaft benommen haben und zusätzlich sich noch rund um den Fussballplatz geprügelt haben. Captain Züri machte mich mit Nachdruck darauf aufmerksam, dass er der Passgeber auf Julien zum 2:0 im Cupspiel gegen den FC Dürrenast war und nicht Nico, den ich im Bericht erwähnt habe. Ganz hinten im Zubereitungsraum für Speisen und Getränke war Trainer Reto Hiltbrunner mit einem Teil seiner ersten Mannschaft beschäftigt um Pommes, Hot Dogs, Bratwürste und vieles mehr zu zubereiten. So bekam ich die Bratwurst, sowie das Getränk viel zu schnell, denn weitere Spieler hätten mir noch eine kleine Geschichte erzählen wollen. Stefan Rolli, Chef Verpflegung, ein kompetenter Rechtsanwalt der mit Leib und Seele Fussballer ist und in seiner knappen Freizeit die Junioren F als Assistent Trainer betreut, erklärte mir im Zug Richtung Bern:» Die Feier 750 Jahre Rubigen war ein voller Erfolg. Der Andrang der Einheimischen war sehr gross. An den drei Tagen hat immer ein reger Betrieb geherrscht und an den Abenden war jeweils das Festzelt proppenvoll. Die Festbesucher haben vom breiten kulinarischen Angebot profitiert und die stimmige Ambiente genossen. Der kritisierte Brunch im Festzelt ist ihm im Nachhinein auch bewusst. Zwei Fass-Strassen hätten unbedingt bereitgestellt werden sollen, um die ca. 250 Gäste zu bewirten. Weiter erklärt Stefan Rolli, das Fest sei ausgesprochen friedlich verlaufen. Dies bestätigte auch die anwesende Security-Firma. Es habe keinerlei Auffälligkeiten während dieser drei Tage gegeben. Die allerseits betonte Zufriedenheit dieser 750 Jahre Rubigen Feier ist doch eine gute Basis fürs nächste Fest.“ Zuallerletzt ein herzliches Dankeschön an Alle Fussballerinnen und Fussballer und an die 97er des FC Rubigen, welche Stunden hinter und vor der der Theke gestanden haben. Nur durch den unermüdlichen Einsatz der fleissigen Helferinnen und Helfer war dieses Fest überhaupt möglich geworden.
 




Veröffentlicht am:
15:23:36 05.09.2017 von Hansruedi Kauz