3. Liga: Rubigen - FC Bern b

Meisterschaftsspiel: FC Rubigen – FC Bern b 1:0 (0:0)

Datum: 26.03.2017

Ort: Hunzigenrüti

Spielbeginn: 10:15 Uhr


Auftaktsieg! Der FC Rubigen gewinnt 1:0 gegen den FC Bern b, dank Flämu’s-Hammer-Penalty.

Trainer: Reto Hiltbrunner

Co-Trainer: Kevin Eich

Aufstellung:
Aufstellung:Schmid Joël, Herzig Beni, Lohri Renato, Aeschbacher Reto, Roth Michel, Lohri Yanik, Meschnig Fabian (72. Minute, Avdimetaj Flamur), Häberli Marcel, Kramer Patrick, Minichello Leandro (87. Minute, Baumann Michael), Zürcher Andrè (C

Auswechslungsspieler:
Avdimetaj Flamur, Baumann Michael

Tore:
1:0, (Penalty 79. Minute, Avdimetaj Flamur)

Kurzericht:
Trainer Reto Hiltbrunner überraschte mit zahlreichen personellen und positionellen wechseln wegen einer langen Liste an verletzten Spielern. Supertechniker Beni wurde hinten rechts in der Verteidigung eingesetzt und Captain Züri dorthin, wo es wehtut, als Brecher in die Spitze, wie einst Uwe Seeler. So entstand in der ersten Halbzeit eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Partie. Der FC Rubigen kämpfte und zeigte eine gute Einstellung. Leider war die Ball- und Passsicherheit nicht gut. Die Mannschaft von Reto Hiltbrunner war teilweise sehr fahrig und unkonzentriert. Im Zentrum wurden zu viele Räume dem Gegner freigegeben. Angesichts zahlreicher Chancen auf beiden Seiten wären schon in den ersten 45 Minuten Tore möglich gewesen..

Tempo und Unterhaltungswert nahmen auch nach der Pause nicht ab. Beide Mannschaften versuchten das Spiel an sich zu reissen. Den Stadt-Berner gelang dies eindeutig besser als den Spieler aus Rubigen. Aggressiv in den Zweikämpfen suchten sie die Offensive konsequenter und kamen in 57. Minute zur ersten Gross-Chance. Ein Flachschuss aus 18 Metern klatschte an den Pfosten. Keeper Schmid konnte dem Ball nur noch nachsehen, wie er an den Ballfänger flog. Trainer Hiltbrunner verlangte nun von seinen Spielern ein frühzeitiges Attackieren um den FC Bern vom eigenen Gehäuse abzuhalten. In der 70. Minute gelang Keeper Schmid ein Big Save, als er ein Schuss aus 20 Metern, mit den Fingerspitzen an den Pfosten ablenkte. Sechs Minuten später war für Klimaforscher Häbi die Kohlendioxidkonzentration in der Rubiger-Atmosphäre eindeutig zu hoch. Als Wissenschaftler ist er immer vollgestopft mit Physik-Daten. Nur so kann man es sich erklären, dass diese unglaublichen Datenmengen Häbi abhielt, den Ball aus 8 Meter, in den leeren Netzhimmel zu hämmern, sondern neben den rechten Pfosten zu setzen. Die nächste kritische Spielsituation erfolgte in der 79. Minute. Bei einem Laufduell zwischen Ersatz-Stürmer Züri und einem gegnerischen Verteidiger berührt der Stadt-Berner das Leder mit der Hand. Der Schiri zeigt sofort auf den Punkt. Flämu lässt sich nicht zweimal bitten und verwertet den Penalty souverän, mit einem Schuss unter die Latte, der so hart war, dass er fast das Netz zerschmetterte. Der Berner Keeper war noch am Hammerschuss dran, konnte aber die Richtung, dieses Flämu-Geschoss, nicht mehr verändern. Die Schlussphase war dann an Spannung kaum zu überbieten. Der FC Bern versucht mit mehreren Abschlussversuchen den Ausgleich zu erzwingen. Torhüter Schmid verhinderte mit zwei weiteren Glanzparaden den Ausgleich und so verging auch die letzte Chance des FC Bern. Es blieb beim knappen 1:0 für den FC Rubigen..

Trainer Hiltbrunner Reto:
Das war ein sehr wichtiger Auftakt-Sieg. Wir hatten am Ende auch das notwendige Quäntchen Glück. Wir sind defensiv nicht so gutgestanden und haben dem Gegner zu viele Konterchancen zugelassen. Der FC Bern hatte phasenweise auch nicht das Glück des Tüchtigen. Das war gut für uns. Es war ausserordentlich wichtig, dieses Spiel zu gewinnen um dem FCR ein wenig Luft gegen oben zu verschaffen. Es ging heute nicht darum, ein schönes Spiel zu machen, sondern zuerst dagegen zu halten und zuletzt die drei Punkte zu sichern. Meine Mannschaft hat eine einwandfreie kämpferische und solidarische Leistung gezeigt.

Kommentar:
Das Spiel war lange Zeit eine eher zähe Angelegenheit. Klar kann man sagen, dass Fussball nicht immer gerecht ist. Dass wer die Tore nicht schiesst, sie eben kassiert, oder dass in einem Fussballspiel nicht immer die bessere Mannschaft siegt. Fakt ist: der FC Rubigen hat an diesem Sonntagmorgen die drei Punkte nicht gestohlen. Der FC Bern war in der zweiten Hälfte das klar bessere Team und konnten ihre zahlreichen Torchancen nicht nutzen. Die Rubiger waren die Glücklicheren.



Veröffentlicht am:
14:02:14 29.03.2017 von Hansruedi Kauz