3. Liga: SV Slavonija Bern – FC Rubigen

Meisterschaftsspiel: SV Slavonija Bern – FC Rubigen 3:0 (0:0)

Datum: 28.05.2017

Ort: Viererfeld Bern

Spielbeginn: 10:15 Uhr


Am letzten Spieltag der Saison unterlag der FC Rubigen dem SV Slavonija Bern mit 3:0 (0:0).

Trainer: Reto Hiltbrunner

Co-Trainer: Kevin Eich

Aufstellung:
Schmid Joël, Scheidegger Nico, Lohri Renato, (86. Minute, Aeschbacher Reto), Lohri Yanik, Avdimetaj Flamur, Ritschard Jonas, (86. Minute, Bürgi David), Häberli Marcel, (86. Minute, Crocitti Raffaele), Meschnig Fabian, (86. Minute, Baumann Michael), Kramer Patrick, Minichello Leandro, (58. Minute, Freitag Dominic), Zürcher André(C)

Auswechslungsspieler:
Aeschbacher Reto, Baumann Michael, Bähler Simon, Crocitti Raffaele, Freitag Dominic, Bürgi David,

Tore:
1:0 (54. Minute); 2:0 (59. Minute); 3:0 (82. Minute),

Kurzbericht:
Ein langes Abtasten sahen die anwesenden Zuschauer an diesem Sonntagmorgen nicht. Vielmehr schalteten die Gastgeber schon in den ersten Sekunden den Vorwärtsgang ein und hätten nach knapp fünf Spielminuten in Führung gehen können. Der FCR zog sich dadurch in die eigene Hälfte zurück um das Zentrum vor dem eigenen Strafraum zu verdichten und abzuwarten, bis die Berner riskante Pässe wagen, um dann zu kontern. Die Mannschaft von Trainer Reto Hiltbrunner hatte wieder mal Mühe, zu Chancen zu kommen und wirkte brav, fast bieder. Aus dem Mittelfeld kommen zu wenig Ideen, kaum Überraschungsmomente. Schon zur Pause hätten die starken Berner gegen die bis dahin unterlegenen Rubiger führen müssen - nur Torhüter Schmid hielt den FCR im Spiel..

Im zweiten Durchgang gingen dann die Gastgeber in der 54. Minute etwas glücklich in Führung gehen. Der Gegner nutzte eine temporäre Orientierungslosigkeit in der FCR-Verteidigung. Ein hoher Flankenball konnte nicht aus der Gefahrenzone weggeschlagen werden. Ein SV Slavonija Stürmer stand freistehend vor Keeper Schmid und konnte den Ball nur noch über die Linie zur 1:0 Führung einschieben. Die Rubiger steckten in der Folge nicht auf, liessen aber zuerst Effektivität vermissen. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägen das Spiel bis zur 59. Minute. Da lässt Keeper Schmid einen satten Flatter-Schuss aus 30-Meter durch seine Hände - vor die Füsse - eines gegnerischen Stürmers flutschen, der danach ganz leicht zur 2:0 Führung einnetzen konnte. Eine Umschaltaktion der SV Slavonija Bern in der 82. Minute, mit einem Steilpass durch die sich öffnende Gasse der FCR-Verteidigung hindurch, steht ein gegnerische Stürmer alleine vor Torhüter Schmid und schiebt zur 3:0 Führung ein. Die Partie war entschieden, denn danach passierte bis in die dreiminütige Nachspielzeit hinein nichts mehr..

Trainer Hiltbrunner Reto:
Wir waren heute Morgen fussballerisch nicht auf der Höhe. Wir haben am Anfang viel zu verhalten gespielt, hatten kein Selbstbewusstsein und wagten uns nur ab und zu in die gefährliche Zone des Gegners. Auch waren wir in der zweiten Hälfte zuwenig präsent und haben nicht richtig dagegengehalten Da sind wir gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Der SV Slavonija hat uns nur hinterherlaufen lassen und war die klar bessere Mannschaft, sie haben uns dominiert. Mit diesem Spiel schliessen wir eine verkorkste Saison ab. Jetzt heisst es Kopf hoch und wir greifen wieder frisch an in der nächsten Saison!!!..

Kommentar:
In der Rückrunde merkte der FCR wie eng es in dieser Gruppe zu und hergeht. Das Ziel einen gesicherten Tabellenmittelfeld-Platz zu erreichen zerplatzte nach ärgerlich verlorenen Partien in der Startphase oder in der Nachspielzeit. Cheftrainer Reto Hiltbrunner musste praktisch in jedem Spiel seine Mannschaft verändern. Lange Zeit war die Partie zwischen SV Slavonija Bern und dem FCR offen. Drei individuelle Fehler – erzeugten drei Gegentore in der 54. 59. Und 82. Minute. So lässt sich das Spiel aus der Sicht des FC Rubigen gegen den SV Slavonija Bern zusammenfassen Der FCR hoffte bis zur 54. Minute auf einen positiven Verlauf dieser Partie. Trainer Reto Hiltbrunner wirkte mit seiner Ausstrahlung und seiner Ruhe als der richtige Mann in dieser hektischen Situation. Burri Micha war während des Spiels immer auf dem Laufenden, was auf den anderen Plätzen passierte. Dank der heutigen Informations- und Kommunikationstechnik ist sowas möglich. Er hatte auf beiden Fussballplätze gute Freunde, die ihn immer mit den neusten Daten des Skoreverhältnis fütterten. Besonders auf den Match in Bern, wo der Match FC Bern – SC Worb zeitlich wie der Rubiger March lief, hatte er ein Augenmerk. In der 31. Minute war der Match in Grosshöchstetten 1:1 und in Bern 0:0. Vier Minuten später lag der SC Worb 0:1 zurück. In der 71. Minute lag der FC Kaufdorf 1:3 vorne. Aber in der 79. Minute erschien auf dem Display von Micha die Meldung 2:0 für Bern. Zehn Minuten später erklärte er dem Rubiger-Staff und den Ersatzleuten, dass es 1:4 in Grosshöchstetten und 3:0 in Bern steht. Der Ligaerhalt war mit fremder Hilfe geschafft!!! Es gibt ja die berühmte Fussballer-Weisheit die sagt: »Die Wahrheit liegt auf dem Platz!« und so war es auch an diesem Sonntag-Morgen. Also auf in die neue Saison. "Für das Neue sollen wir eigentlich leben", dichtete schon Theodor Fontane einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Realismus.



Veröffentlicht am:
16:56:01 30.05.2017 von FCR Webmaster